Autobranche hofft auf neue Koalition

Vertreter der Autoindustrie wie BMW-Finanzvorstand Friedrich Eichiner erhoffen sich nun vor allem „stabile Rahmenbedingungen, da wir lange Entwicklungszyklen haben und hohe Investitionen tragen müssen“. Bei der Jahreswagenbesteuerung sind die Erwartungen geteilt. „Einerseits kann es nicht sein, dass man für ein Auto 25 Prozent weniger bezahlt, diesen Vorteil aber zu 100 Prozent versteuern muss“, betonte Burkhard Weller, Geschäftsführer der im Autohandel tätigen Weller-Gruppe. „Andererseits wüsste ich am Ende auch nicht, wie wir jemals vom hohen Rabattniveau wieder herunterkommen sollten, wenn eine neue Regierung das Geschäft mit Jahreswagen demnächst attraktiver gestalten würde.“ Die Gewerkschaften sehen das Wahlergebnis mit Sorge: „Sollten die FDP und der Wirtschaftsflügel der CDU beabsichtigen, die Mitbestimmungsrechte der Arbeitnehmer und ihrer Vertreter infrage zu stellen, können sie mit massiver Gegenwehr rechnen“, kündigt Niedersachsens IG-Metall-Chef Hartmut Meine an.

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