Busse und Transporter retten Daimler-Gewinn

In den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres brummte sowohl bei den Bussen als auch bei den Transportern das Geschäft. Im letzten Quartal dürfte die Wirtschaftskrise auch hier ihre Spuren hinterlassen haben. Der Bus-Umsatz kletterte per 30. September um 20 Prozent auf mehr als 3,4 Milliarden Euro, das EBIT betrug 337 Millionen Euro. Dies entspricht einer Umsatzmarge von 9,8 Prozent. Das Transporter-Geschäft schwächte sich im Laufe des Jahres 2008 ab. Dennoch ist Daimler zuversichtlich, den Absatz gegenüber 2007, als 289.100 Fahrzeuge verkauft wurden, nochmals steigern zu können. In den ersten drei Quartalen liefen mehr als 240.700 Fahrzeuge vom Band – ein Plus von zehn Prozent. Gleichzeitig wuchs der Umsatz um acht Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Das EBIT betrug 660 Millionen Euro, was zu einer Umsatzrendite von 9,1 Prozent führte.
 
Wie wichtig die beiden oft übersehenen Aktivitäten gerade in schwierigen Zeiten für den Konzern inzwischen sind, zeigt der Vergleich mit der Pkw- und Lkw-Sparte. Für 2008 prognostiziert Mercedes einen operativen Gewinn in der Größenordnung von 2,5 Milliarden Euro und eine Umsatzrendite von fünf Prozent. Ähnlich sieht es bei den Lkw aus, deren Gewinn laut Daimler nach 2,7 Milliarden Euro (EBIT-Marge: 7,5 Prozent) im Jahr 2007 auf rund 1,7 Milliarden Euro 2008 zurückgehen wird.

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