Eurokrise gefährdet Gebrauchtwagengeschäft deutscher Händler

 München – Die schwächelnde Wirtschaft im Süden der Eurozone bringt das Geschäft mit Gebrauchtwagen und Leasingrückläufern hierzulande in Gefahr. Nach einem Bericht der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche fehlen jetzt für Fahrzeuge mit hohen Kilometerleistungen ab 120.000 Kilometern die traditionellen Abnehmer in Italien, Frankreich, Spanien oder Portugal. Aufgrund der Wirtschaftskrise „sind diese Märkte komplett weggebrochen“, zitiert das Blatt verschiedene Händler. Bislang wurden Fahrzeuge mit hoher Leistung mit einem Restwert von rund 38 Prozent kalkuliert und nach Südeuropa verkauft.

Betroffen sind vor allem Leasingfahrzeuge wie der VW Passat, die in Deutschland oft von Vertretern drei Jahre lang gefahren werden. In der Mittelklasse sind rund 70 Prozent aller Neuwagen Geschäftswagen, viele davon geleast.

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