Finanzkrise trifft die Werbeindustrie hart

Die Kürzungen im Fahrzeugmarkt (dazu zählt Nielsen neben der Pkw- und Nutzfahrzeugindustrie auch Zweiräder, Reisemobile, Autohandel, Autozubehör und Reifenindustrie) treffen besonders die Publikumszeitschriften: Sie verzeichneten im ersten Halbjahr ein Minus von 26,9 Prozent auf 129,8 Millionen Euro, im zweiten Quartal beläuft sich der Rückgang sogar auf minus 30 Prozent. In Zeitungen wurden im ersten Halbjahr ebenfalls erheblich weniger Anzeigen geschaltet – ein Einbruch von zwölf Prozent auf 251,3 Millionen Euro.
Zahlungskräftigster Autowerber war wie im Vorjahr Volkswagen. Die Wolfsburger investierten im ersten Halbjahr 2009 insgesamt 101,1 Millionen Euro in Werbung, ein Plus von 4,2 Prozent. Die Plätze nach VW belegen mit Renault, Peugeot, Toyota und Citroën gleich vier Importeure.

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