Mercedes: Gewinnmarge weiter im Visier

Er fügte hinzu: „Es wäre aber heute unlauter zu sagen, wann wir das Gewinnziel erreichen können. Das braucht noch etwas Zeit.“ Neben dem gesunkenen Absatz 2009 machte Zetsche die hohen Investitionen in die CO2-Reduzierung für die Verschiebung verantwortlich.

Um die selbstgesteckte EBIT-Marge zu schaffen, will der Konzern bis zum Jahr 2015 den Absatz auf 1,5 Millionen Fahrzeuge ausbauen. Im Jahr 2009 hatte die PKW-Sparte des Unternehmens 1,129,300 Autos verkauft, ein Minus von rund zehn Prozent.
„Bereits heute sind wir in unseren angestammten Segmenten von der S- bis zur C-Klasse volumenmäßig die größte Premiummarke“, betonte Zetsche. „Im Kompaktsegment wollen wir mit der Nachfolgegeneration der A-und B-Klasse überproportional wachsen und uns dann eine dominante Position erarbeiten.“ Dabei sollen nach den Worten des Managers neue Technologien eingesetzt werden, die den CO2-Ausstoß „massiv“ reduzieren. „Dazu kommt die Perspektive bei den alternativen Antrieben, die uns auch dort eine Führungsposition sichern wird“, unterstrich Zetsche.

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