Schätzing attackiert „Gartenzwergideologie“

Auch die „freundliche, aber biedere Kanzlerin“ Angela Merkel (CDU) wirke hier „nicht gerade visionär“. „Man darf Sozialpläne und Forschung nicht gegeneinander aufrechnen“, sagte Schätzing und fügte hinzu: „Solange wir nicht intensiv in Forschung und Bildung investieren, wird sich die soziale Misere nicht ändern.“ Auch die jüngste schreckliche Gewalttat in der Münchner S-Bahn stelle „ein Indiz für die verfehlte Bildungspolitik“ dar. Die jungen Hauptverdächtigen seien ohne Bildung aufgewachsen und damit ohne Bewusstsein für Toleranz. „Bildung dient auch der
Herausbildung einer friedlicheren Gesellschaft“, betonte der Autor.
Zu Deutschlands künftiger Stellung in der Welt sagte Schätzing: „Im vereinigten Europa werden wir die Rolle des rüstigen Rentners spielen, der ganz nett fürs Alter vorgesorgt hat und immer noch recht ansehnlich durch den Park stolziert. Aber in der Weltwirtschaft werden wir keine entscheidende Rolle mehr spielen.“

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