VW: Elektro-Antrieb muss noch reifen

Im Gegensatz zu Daimler werde Volkswagen auch nicht mit einem Partner direkt in die Batteriefertigung einsteigen. „Wir wollen keine Batterie bauen, aber wir wollen sie ins Fahrzeug integrieren. Wir halten uns mit Ankündigungen hier lieber norddeutsch zurück“, stellte Hackenberg klar. VW beschäftige sich intensiv mit der Technologie und lerne Schritt für Schritt, sie „bis in die letzten Details“ zu verstehen. Die Fahrzeuge der künftigen Kleinwagen-Familie „Up“ wolle das Unternehmen dazu nutzen, um die Kunden in großem Stil an Elektro-Antriebe heranzuführen.

Der Entwicklungsvorstand kündigte zugleich ein deutlich sportlicheres Design des neuen VW Polo an, der im Frühjahr präsentiert werden soll. Der Wagen werde „mehr Emotionen wecken“. Zugleich solle er den unternehmenseigenen Ansprüchen genügen – und damit “gesamttestsiegfähig“ sein. Mit Blick auf das obere Ende der Produktpalette bestätigte Hackenberg, dass ein Nachfolger der Volkswagen-Luxuslimousine Phaeton in Planung ist. Er gehe davon aus, dass der Name für das Topmodell der Marke nicht geändert werde, meinte Hackenberg, ohne sich auf einen konkreten Vorstellungstermin festzulegen: „Wir wollen jetzt zunächst sukzessive die Attraktivität der aktuellen Generation steigern“. Nach Informationen der Automobilwoche wird der Phaeton II aus Kostengründen die Vorderachse des A8-Nachfolgers (Projektcode D4) der VW-Tochter Audi erhalten und die Hinterachse des aktuellen Audi A6 (C6). Wichtige Fahrwerksbauteile wie die Querlenker sowie die Bremsen soll sich der Phaeton II dabei mit dem nächsten Audi A6 (C7) teilen.

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