VW-Vorstand Macht: Leipzig hat „sehr gute Chance“ bei Porsche Cajun

Dort soll ab 2013 der neue Geländewagen mit dem Projektnamen „Cajun“ gefertigt werden. Die fünfte Modellreihe von Porsche soll wichtige Bauteile des Audi Q5 nutzen. Doch in den Audi-Fabriken und an den anderen Standorten des VW-Konzerns ist für den Cajun kein Platz. Offiziell soll die Entscheidung über den Cajun-Standort noch im laufenden Quartal fallen. Der Porsche-Aufsichtsrat, dem von VW-Seite unter anderem Konzernchef Martin Winterkorn angehört, kommt am 15. März zusammen. Laut Macht sollte sich die Entscheidung bei Porsche „passgenau in die weltweite Werkbelegung“ von VW einfügen.

Die Investitionen in das Werk, das einen eigenen Karosseriebau und eine Lackieranlage erhält, werden sich nach Informationen aus VW-Kreisen auf rund eine halbe Milliarde Euro belaufen. Mit einer kompletten Autofabrik in Leipzig eröffnen sich für Porsche neue Wachstumsperspektiven. Porsche-Chef Matthias Müller peilt für die Zukunft 200.000 verkaufte Fahrzeuge pro Jahr an. 2010 hatte Porsche rund 97.000 Neuwagen abgesetzt.

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