Wissmann: Keine neuen Obergrenzen bei CO2 für Lkws und Busse

 Hannover – Vor der IAA Nutzfahrzeuge hat sich VDA-Präsident Matthias Wissmann gegen neue Obergrenzen bei Kohlendioxid-Grenzwerten für Lkws und Busse ausgesprochen.

„Starre CO2-Regulierungen wären kontraproduktiv. Denn aufgrund des harten Wettbewerbsdrucks fordern die Kunden im Nutzfahrzeugsektor ohnehin von den Herstellern die niedrigsten Verbräuche und Emissionen“, sagte Wissmann im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Er ergänzte: „Daher fließen die Investitionen bereits in effizientere Motoren, in immer bessere Getriebe, etwa Zwölfganggetriebe mit neuen, kraftstoffsparenden Getriebefunktionen.“

Nach Euro 6 gebe es keinen Spielraum mehr für eine weitere Verschärfung der Schadstoffemissionen, betonte Wissmann: „Wenn man bereits 98 Prozent der Schadstoffe eliminiert hat, macht es keinen Sinn, in die restlichen eineinhalb oder zwei Prozent Milliarden Euro zu investieren. Es ist besser, alle Energie in die weitere Verbrauchsreduzierung zu lenken.“

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