Opel: „Rückkehr in die Gewinnzone zur Mitte der Dekade fest im Visier“

 Rüsselsheim – Der zu General Motors gehörende Autobauer Opel hat sein Ziel bekräftigt, künftig wieder schwarze Zahlen zu schreiben.

„Schließlich haben wir die Rückkehr in die Gewinnzone zur Mitte der Dekade fest im Visier“, sagte Opel-Vertriebschef Peter Christian Küspert im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Der vor zehn Monaten von Mercedes zu dem Rüsselsheimer Unternehmen gewechselte Manager fügte hinzu: „Wir gehen alle Themen mit hoher Priorität an, entwickeln neue Produkte, schauen uns bestehende Fahrzeuge an und prüfen, wo wir unter Kostengesichtspunkten optimieren können.“

Dazu gehöre auch die außereuropäische Expansion. „Wir haben uns mit GM so verständigt, dass wir auch dort antreten, wo wir uns nicht gegenseitig Konkurrenz machen.“ Nach Küsperts Worten gelte dies für Chile, wo Chevrolet ausschließlich das Niedrigpreissegment abdecke. In Südafrika werden künftig zusätzlich der Mokka und der Adam angeboten, in Australien werde ab 2015 der Insignia unter der Marke Holden verkauft. In Deutschland würden gerade mit den Händlern neue Vertriebsprogramme aufgebaut: „Wir wollen strategischer zusammenarbeiten. Wir sitzen nicht nur in einem Boot, sondern müssen auch gemeinsam in eine Richtung rudern“, unterstrich Küspert.

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