Autobranche zieht Lohnerhöhungen vor

Ford-Deutschland-Chef Bernhard Mattes habe zugestimmt, 1,7 Prozent der 2,7-prozentigen Erhöhung schon ab Februar zu zahlen. „In Übereinstimmung mit der Investitionssicherungsvereinbarung von 2006 rechnen wir ein Prozent von 2,7 Prozent gegen die übertariflichen Entgeltbestandteile an“, erläuterte ein Manager dem Blatt.

Bei Porsche und Daimler gehen die Betriebsratsvorsitzenden fest davon aus, dass ihre Unternehmen diesem Beispiel folgen. Audi hatte bereits am Freitag mitgeteilt, für seine 45.000 Beschäftigten in Deutschland ab 1. Februar den vollen Aufschlag zu zahlen. Der Metall-Tarifvertrag hatte den Firmen gestattet, die Lohnerhöhung je nach Lage um zwei Monate nach vorne oder nach hinten zu verschieben.
Auslöser für die Anhebungen ist die unerwartet schnelle Erholung der Autobranche.

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