BMW-Vorstand Schwarzenbauer: Mini kann reine E-Marke werden

BMW sieht seinen Kleinwagen Mini langfristig auf dem Weg zur reinen Elektromarke. „Ich denke schon, dass man sich als Marke Mini in diese Richtung entwickeln wird“, sagte BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.

Zwar sei das in den nächsten fünf Jahren nicht zu erwarten. „Aber die Richtung ist vorgegeben, und die ist elektrisch“. Zugleich verteidigte der Manager den Zeitplan, den Mini E erst im kommenden Jahr auf den Markt zu bringen. „Ich glaube, dass wir den Tipping Point 2019/2020 erreichen, von da an wird sich die E-Mobilität stärker durchsetzen. Daher könnte die Einführung des Mini E zum Zeitpunkt Ende 2019 nicht besser sein.“ Dann werde eine große natürliche Nachfrage herrschen und E-Autos würden nicht nur in den Markt gepresst. Schwarzenbauer bekräftigte: „Wir wollen 2018 rund 140.000 elektrifizierte Fahrzeuge verkaufen, 25 elektrifizierte Modelle sind insgesamt bis zum Jahr 2025 angekündigt. Und wenn wir es ankündigen, dann können Sie sich auch darauf verlassen, dass wir liefern.“

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