Kollegengespräch, Magazin + O-Ton: Sterne des Sports allgemein

Neben dem Deutschen Olympischen Sportbund unterstützen auch die Volksbanken und Raiffeisenbanken den Wettbewerb. Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken:

O-Ton: Der Breitensport lebt davon, dass sich Menschen für die Vereine begeistern und dort Verantwortung übernehmen: Die Menschen anleiten, Sport zu treiben und vor allem viele innovative Projekte dort durchzuführen – die sich eben nicht nur mit rein sportlichen Belangen, sondern auch mit Integrationsfragen, mit Förderung Behinderter und vielen anderen wichtigen Themen beschäftigen. – Länge 20 sec.

Und natürlich geht es März in die nächste Runde – dann können sich wieder Vereine bewerben – mit kreativen, innovativen Projekten in Bereichen wie Gesundheit, Jugendarbeit, Integration oder Gleichstellung. Auf der Internetseite sterne-des-sports.de sind weitere Informationen erhältlich.

Magazin: Sterne des Sports allgemein

Am Montag (07.02./heute) werden in Berlin die Sterne des Sports in Gold vergeben, Bundespräsident Christian Wulff zeichnet insgesamt 19 Vereine aus, die sich bis zur Preisverleihung nach Berlin durchgesetzt haben. Auf einen dieser Vereine wartet die allerhöchste, mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung: der Große Stern des Sports in Gold.

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Und jeder der Vereine, die sich bis zur Abschlussveranstaltung in Berlin qualifiziert haben, hat sich etwas ganz Besonderes ausgedacht. Erika Seitz ist Trainerin beim Karate-Team Reutlingen. Dort wird mit dem Sport Kreativität und Teamfähigkeit bei Grundschulkindern gefördert:

O-Ton: Karate beginnt im Kopf! Das heißt, es ist nicht einfach nur Rumzappeln, ich muss ja wissen, was ich tue. Das heißt, im Lesen trainiere ich die Basisfunktion, die Konzentration, ich transportiere Inhalte, die ich dann wieder im Karate brauche. – Länge 17 sec.

Oder die Turngesellschaft 1895 Jügesheim e.V. aus Rodgau engagiert sich mit Zivilcourage gegen sexuellen Missbrauch. Und schließlich: Der SV Warnemünde hat eine multinationale Tanzgruppe gegründet, von einst sechs Mitgliedern hat sich ihre Zahl verzehnfacht. Oder: Beim Berliner SV Rot-Weiß Viktoria Mitte gibt es einen „linguistischen Freistoß“. Hier geht der sportliche Erfolg nur über die korrekte Verwendung der deutschen Sprache, sagt Vereinschef Uwe Buhrdorf.

O-Ton: Das heißt, wir möchten dass sich in den Mannschaften weder irgendwelche Gruppen bilden aus verschiedenen Nationalitäten, die nur miteinander reden. Noch, dass man über den Gegner schlecht spricht, noch, dass man seinen Gegenspieler oder auch seinen Mitspieler anflucht. – Länge 12 sec

Dazu gibt es extra ein neues Regelwerk. Beim „Sprachfoul“ wird jeder zurück gepfiffen – bei Schimpfwörtern, falschen Sätzen, „verschluckten“ Wörtern usw. Beim Stern des Sports können Vereine, die etwas Besonders machen, für ihren Einsatz innerhalb des Breitensports belohnt werden. Neben dem Deutschen Olympischen Sportbund gehören auch die Volksbanken und Raiffeisenbanken zu den Initiatoren des Wettbewerbs. Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken:

O-Ton: Der Breitensport lebt davon, dass sich Menschen für die Vereine begeistern und dort Verantwortung übernehmen: Die Menschen anleiten, Sport zu treiben und vor allem viele innovative Projekte dort durchzuführen – die sich eben nicht nur mit rein sportlichen Belangen, sondern auch mit Integrationsfragen, mit Förderung Behinderter und vielen anderen wichtigen Themen beschäftigen. – Länge 20 sec.

Und natürlich geht es März in die nächste Runde – dann können sich wieder Vereine bewerben – mit kreativen, innovativen Projekten in Bereichen wie Gesundheit, Jugendarbeit, Integration oder Gleichstellung. Auf der Internetseite sterne-des-sports.de sind weitere Informationen erhältlich.

Absage.

Kollegengespräch: Sterne des Sports allgemein

Am Montag (07.02./heute) werden in Berlin die Sterne des Sports in Gold vergeben, Bundespräsident Christian Wulff zeichnet insgesamt 19 Vereine aus, die sich bis zur Preisverleihung nach Berlin durchgesetzt haben. Auf einen dieser Vereine wartet die allerhöchste, mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung: der Große Stern des Sports in Gold.

Matthias Tüxen, wer sind die heißesten Anwärter?

Ach, ehrlich gesagt, man wünscht es jedem der Vereine, die sich bis zur Abschlussveranstaltung in Berlin qualifiziert haben, dass er letztlich den Großen Stern des Sports in Gold bekommen möge. Die Projekte sind allesamt toll, das Karate-Team Reutlingen fördert mit einem ganz besonderen Modulsystem Sport, Kreativität und Teamfähigkeit bei Grundschulkindern. Oder die Turngesellschaft 1895 Jügesheim e.V. aus Rodgau engagiert sich mit Zivilcourage gegen sexuellen Missbrauch. Und schließlich: Der SV Warnemünde hat eine multinationale Tanzgruppe gegründet, von einst sechs Mitgliedern hat sich ihre Zahl verzehnfacht. Also: Jeder der Vereine stellt so etwas wie eine ehrenamtliche Erfolgsgeschichte dar.

Was ist das Besondere, vielleicht an einem Beispiel?

Ein Beispiel, was ich persönlich ganz faszinierend finde: Jeder kennt die ganz eigene Fußballersprache. „Ob Mailand oder Madrid – Hauptsache Italien“ über „Gib mich die Kirsche!“ bis zu „Her das Ei“, dazu sprachliche Entgleisungen oder Beschimpfungen. Beim Berliner SV Rot-Weiß Viktoria Mitte gibt es einen „linguistischen Freistoß“. Hier geht der sportliche Erfolg nur über die korrekte Verwendung der deutschen Sprache, sagt Vereinschef Uwe Buhrdorf.

O-Ton: Das heißt, wir möchten dass sich in den Mannschaften weder irgendwelche Gruppen bilden aus verschiedenen Nationalitäten, die nur miteinander reden. Noch, dass man über den Gegner schlecht spricht, noch, dass man seinen Gegenspieler oder auch seinen Mitspieler anflucht. – Länge 12 sec

Dazu gibt es extra ein neues Regelwerk. Beim „Sprachfoul“ wird jeder zurück gepfiffen – bei Schimpfwörtern, falschen Sätzen, „verschluckten“ Wörtern usw.

Wer kann denn einen Stern des Sports bekommen?

Ganz allgemein gesagt: Jeder Verein, der etwas Besonders macht. Der gesellschaftliche Einsatz innerhalb des Breitensports wird belohnt, nicht die sportliche Höchstleistung. Oder ganz einfach: Es geht um die B-Note, nicht die A-Note. Neben dem Deutschen Olympischen Sportbund gehören auch die Volksbanken und Raiffeisenbanken zu den Initiatoren des Wettbewerbs. Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken:

O-Ton: Der Breitensport lebt davon, dass sich Menschen für die Vereine begeistern und dort Verantwortung übernehmen: Die Menschen anleiten, Sport zu treiben und vor allem viele innovative Projekte dort durchzuführen – die sich eben nicht nur mit rein sportlichen Belangen, sondern auch mit Integrationsfragen, mit Förderung Behinderter und vielen anderen wichtigen Themen beschäftigen. – Länge 20 sec.

Und natürlich geht es März in die nächste Runde – dann können sich wieder Vereine bewerben – mit kreativen, innovativen Projekten in Bereichen wie Gesundheit, Jugendarbeit, Integration oder Gleichstellung. Auf der Internetseite sterne-des-sports.de sind weitere Informationen erhältlich.

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