Lackieranlagenhersteller Eisenmann hat Umsatz-Milliarde im Blick

 Böblingen – Der Lackieranlagenhersteller Eisenmann will mittelfristig stark wachsen und die Profitabilität verdoppeln. „In den nächsten Jahren wollen wir erstmals eine Milliarde Euro Gesamtleistung erreichen und wir wollen eine zweistellige Vorsteuerrendite schaffen.

Ein solches Profitabilitätsniveau hatten wir vor der Krise schon einmal erreicht. Das ist unser strategisches Ziel“, kündigte Matthias von Krauland, Vorstandssprecher des Familienkonzerns, im Interview mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche an. Das Böblinger Unternehmen ist weltweit die Nummer zwei bei Lackieranlagen für Autohersteller und die Nummer eins bei Anlagen für Zulieferer.

Im laufenden Geschäftsjahr geht von Krauland allerdings nur von einer „moderaten Verbesserung des Umsatzes und des Ergebnisses“ aus. Er begründet dies unter anderem mit einer starken Investitionsphase: „Um vor allem in den Emerging Markets wettbewerbsfähig zu sein, muss man die Anlagen mit einem hohen lokalen Anteil erstellen. Das bedeutet den Aufbau von Kompetenz in der Konstruktion, im Einkauf und in der Produktion vor Ort.“

Im vergangenen Jahr hat die Eisenmann AG einen Umsatz von knapp 790 Millionen Euro erzielt. Der Vorsteuergewinn lag bei 40,2 Millionen Euro. Das entspricht einer Umsatzrendite von fünf Prozent. Der Auftragseingang lag bei 780,9 Millionen Euro. Eisenmann beschäftigt weltweit 3700 Mitarbeiter.

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