Magazin: Zukunft 2050

 In die Zukunft schauen – das möchten viele. Unternehmen tun dies gelegentlich, um für kommende Aufgaben gerüstet zu sein. Die Deutsche Post DHL hat nun eine Zukunftsstudie unter dem Titel „Logistik 2050“ veröffentlicht, wie die Welt im Jahr 2050 aussehen könnte. Wissenschaftler und Forscher haben ihre Gedanken zusammen getragen. Herausgekommen sind fünf verschiedene Szenarien.

Beitrag:

Kurzfristige Prognosen können allesamt über den Haufen geworfen werden. Dazu kann viel zu viel passieren, sagt Frank Appel, Vorstandschef von Deutsche Post DHL:

O-Ton: Ob das eine Aschewolke ist oder eine Finanzmarktkrise oder möglicherweise wieder eine Wirtschaftskrise ist – es kommt alles unvorhersehbar. – Länge 7 sec.

Dagegen sind langfristige Ausblicke sehr sinnvoll, weil sie zeigen, wie unterschiedlich die Welt sich in den kommenden 40 Jahren entwickelt: Wird es ein zügelloses Wachstum geben, werden riesengroße Megastädte die Welt dominieren, wird das Leben viel individueller als bisher, errichten die Ländern wieder Handelsbeschränkungen und Grenzen oder aber wird der Klimawandel zu mehr Regionalisierung als zu Globalisierung beitragen? Erfolgsautor Frank Schätzing:

O-Ton: Der Mensch ist ein klassisches „learning-by-doing“-Wesen. Er hat noch nie, wenn man ihm einen Masterplan vorgelegt hat und hat gesagt (ist der o-Ton so? hat und hat gesagt?): Das und das musst Du tun, damit es so und so wird, das hat er noch nie getan. – Länge 10 sec.

Allerdings ist das Wissen um die Zukunft für ein weltweit aufgestelltes Unternehmen wie die Deutsche Post schon wichtig. Immerhin geht es um die Frage: Wie kommen künftig die Waren aus den Fabriken zu den Käufern? Schätzing setzt auf Kreativität:

O-Ton: In den großen Krisen der Menschheit waren wir immer am erfinderischsten. Eigentlich haben wir die großen Überlebens- und Fortschrittssprünge immer dann getan, wenn es uns richtig schlecht ging. Das wird auch in Zukunft der Fall sein. – Länge 9 sec.

Für die Politik ist ein Blick rund 40 Jahre voraus wahrscheinlich immer schwerer als für andere. Daher spielen Parallelen aus der Vergangenheit eine Rolle – und dabei kommt es darauf an, sich an Beschlüsse zu halten. Staatssekretär Andreas Scheuer:

O-Ton: Wenn aber schon alles beschlossen und darüber befunden wurde, dann muss man auch in der Weise Ergebnisse akzeptieren. – Länge 7 sec.

Das Fazit: Was die Zukunft bringt, steht sicher in den Sternen – aber dank der Studien sind Unternehmen wie Deutsche Post DHL gut darauf vorbereitet. Und vielleicht kommt manches auch noch ein bisschen anders. Forscher Prof. Thomas Straubhaar erinnerte sich in dem Zusammenhang an seine eigene Studienzeit – und die damalige Meinung:

O-Ton: Die Japaner werden die ganze Welt beherrschen und werden alle Picassos und allen Bordeaux aufkaufen – nichts davon ist wahr geworden. Wirklich gar nichts. – Länge 8 sec.

Absage.

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