Bosch vergrößert Vorsprung, ZF-TRW wäre weltweit Nummer zwei

 München – Im Ranking der weltweit umsatzstärksten Automobilzulieferer hat Bosch mit knapp 40,2 Milliarden Dollar 2013 seinen Vorsprung auf den Dauerrivalen Denso ausgebaut. Das japanische Unternehmen erreichte einen Umsatz von 35,8 Milliarden Dollar, berichtet die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.

Im Ranking des Jahres 2012 in der automobilen Erstausrüstung (ohne Ersatzteilgeschäft) betrug der Vorsprung des Stuttgarter Konzerns mit 36,8 Milliarden Dollar Umsatz lediglich 2,6 Milliarden Dollar auf den Elektronikspezialisten aus Fernost. Käme es zu einer Übernahme des US-Zulieferers TRW durch ZF Friedrichshafen entstünde mit einem Umsatz von 36,6 Milliarden Dollar der weltweit zweitgrößte Zulieferer.

Bosch will seinerseits weiter wachsen und mit Dienstleistungen rund um das vernetzte Auto Milliarden einnehmen. 2013 hat die Gruppe insgesamt 4,5 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert sowie rund 5.000 Patente angemeldet.

Hinter den beiden Erstplatzierten liegen im Ranking der kanadische Konzern Magna International (34,4 Milliarden Dollar) und Continental (33,5 Milliarden Dollar). Magna verzeichnete gegenüber 2012 ein Plus von rund vier Milliarden Dollar. Der dritte deutsche Zulieferer unter den Top Ten ist ZF Friedrichshafen mit einem Umsatz von 20,4 Milliarden Dollar auf Position neun.

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