Covisint plant Neustart in Europa

„Mit dem Wiedereinstieg in den europäischen und später auch den asiatischen Markt müssen wir beweisen, dass wir es ernst meinen und in diesen Regionen eine dauerhafte internationale Präsenz gewährleisten“, betonte Heisen. Das einstige Kerngeschäft als Betreiber einer Einkaufsplattform spiele dagegen keine strategische Rolle mehr. In Deutschland soll die Belegschaft von heute zwölf auf 25 bis 30 Mitarbeitern in den nächsten zwei bis drei Jahren ausgebaut werden.
 
Das US-Unternehmen geht auf die Initiative der damaligen DaimlerChrysler AG, General Motors und Ford zurück. Diese Hersteller brachten ihre eigenen Einkaufsplattformen Mitte der 90er Jahre in das Joint Venture Covisint ein und investierten rund 500 Millionen Dollar. Darüber sollten Aufträge über Auktionen an Lieferanten vergeben werden. Nach der dot.com-Blase wurde das Unternehmen verkauft. Heute hat das US-Unternehmen vier Geschäftsbereiche, die ausschließlich auf Cloud Computing und die externe Verarbeitung von Daten mit verbrauchsabhängiger Abrechnung aufbauen. Zu den Kunden gehören unter anderem Daimler, Chrysler, GM und Ford.

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