Modelloffensive mit fast 60 neuen E-Autos

Die großen deutschen und internationalen Hersteller planen in den nächsten Jahren mit insgesamt 57 neuen Modellen eine Offensive bei E-Auto. Das berichtet das Magazin „Generation E“ der Wirtschafts- und Branchenzeitung Automobilwoche.

Allein Mercedes wird demnach ab diesem Jahr bis 2022 gleich zehn elektrifizierte Autos auf den Markt bringen und hat für die E-Strategie die Submarke EQ gegründet. Während die E-Kompaktmodelle noch auf der Plattform der jeweiligen konventionellen Modelle GLC und A-Klasse beruhen, bekommt die Luxusklasse eine ganz eigene Architektur. „Diese ermöglicht neben einem hoch emotionalen Design auch sehr hohe Reichweiten“, sagte Daimler-Strategiechef Wilko Stark der Automobilwoche. Jeweils zwei SUVs und zwei Limousinen sollen 2021 und 2022 auf der EVA2 („Electric Vehicle Architecture“) genannten Plattform gebaut werden. Bereits in diesem Jahr präsentiert Mercedes sein erstes Brennstoffzellenmodell namens GLC Fuel Cell, drei E-Smart sind bereits verfügbar.

Volkswagen bietet die Stromer in der I.D.-Familie an und plant fünf Modelle zwischen 2020 und 2023. Den Anfang macht in Deutschland ein Modell in Golf-Größe, gefolgt vom Crossover I.D. Crozz, einer Limousine, dem I.D. Buzz und einem großen SUV. Nachgedacht wird zudem über einen elektrischen Beetle. Bei BMW folgt ab 2021 mit dem i4 die Fortsetzung des jetzigen i3. Zudem sollen zwölf rein batteriebetriebene Autos ab 2025 angeboten werden. Auf immerhin zehn Stromer bis 2025 bringt es Audi. Bereits in diesem Jahr wird der e-tron Quattro verkauft, 2019 dann die Variante e-tron Sportback.

International will Hyundai zum größten Hersteller von Öko-Autos aufsteigen. Neben dem Ioniq soll es in diesem Jahr einen elektrischen Kona sowie den Nachfolger des Brennstoffzellen-SUV ix35, dem Nexo, geben.

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