O-Ton: Rekordausgaben für Arzneimittel in 2016

Die Arzneimittelausgaben haben im Jahr 2016 ein Rekordniveau erreicht. Rund 840 Millionen Euro gab die KKH Kaufmännische Krankenkasse für Medikamente aus – vier Prozent mehr als im Vorjahr.

Allerdings: Es wurde nur 0,7 Prozent mehr Rezepte abgegeben. Das Problem der Kassen: Im ersten Jahr, wenn das Medikament auf dem Markt ist, gelten die Preise der Pharmaindustrie – unabhängig vom Nutzen, sagt KKH-Sprecher Simon Kopelke:

O-Ton: Das Problem ist: Die Nutzenbewertung erfolgt erst nach einer gewissen Zeit und bis dahin haben wir schon eine gewisse Summe bezahlt. Wenn dann bei der Nutzenbewertung herauskommt, dass dieses Medikament gar nicht einen solchen Nutzen hat, dann haben wir für die ersten Monate schon zu viel bezahlt. Deswegen fordern wir, dass vom ersten Tag an diese Nutzenbewertung berücksichtigt wird und entsprechend nur Medikamente mit einem Nutzen auch mehr bezahlt werden. – Länge 25 sec.

Mehr dazu unter kkh.de.

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