Opel erweitert Modellpalette um Crossover und SUVs

Opel wird in den nächsten vier Jahren seine Modellpalette um vier Crossover und SUVs erweitern. Zu den in Genf vorgestellten Adam Rocks und Mokka X kommen die Nachfolger des Meriva und Zafira sowie ein großes SUV auf der Architektur des Insignia, kündigte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann im Gespräch mit der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche an.

Alle Fahrzeuge werden ein X im Namen tragen.

Opel habe bei Crossover und SUVs Nachholbedarf, sagte Neumann: „Eine der wichtigsten Entscheidungen kurz nach meinem Amtsantritt im März 2013 war, dass wir in diesem Bereich etwas machen müssen.“ Damit wurde der Meriva auf der Architektur des Partners Peugeot nicht so gebaut wie geplant. „Der sah einfach nicht gut genug aus.“ Stattdessen wurde er als Crossover mit höherer Sitzposition und markanterer Optik konzipiert. Er wird nach Informationen der Automobilwoche voraussichtlich 2017 auf den Markt kommen. Ähnliche Überlegungen haben auch dazu geführt, den Zafira-Nachfolger als Crossover zu gestalten. Dessen ungeachtet plant Opel, den Zafira noch 2016 einer Modellpflege zu unterziehen.

Hybride wird es hingegen in naher Zukunft kaum geben. „Für Hybrid zahlt der Kunde nicht. Das ist sicher problematisch für kleinere Fahrzeuge. Wir werden wegen der Kosten so lange wie möglich auf Verbrennungsmotoren setzen, die wir vor allem mit Blick auf die Verbräuche und damit Emissionen weiter optimieren werden“, betonte Neumann. Später werde man mit der Einführung der größeren SUVs und mehr Allradanteil mit Blick auf den Flottenverbrauch auch Hybride in Erwägung ziehen.

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