Peugeot will Abhängigkeit von westeuropäischen Märkten senken

 Paris – Peugeot will mit der Internationalisierung seiner Marke verlorenen Boden zurück erobern und die Abhängigkeit von den traditionellen westeuropäischen Märkten senken. „Wir werden bis 2015 deutlich mehr als die geplanten 50 Prozent unseres Gesamtabsatzes außerhalb von Westeuropa erzielen und wollen in den Wachstumsregionen mittelfristig 60 oder 65 Prozent unseres Volumens absetzen“, sagte Markenchef Maxime Picat der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. So kommt das neue Einstiegsmodell Peugeot 301 jetzt in der Türkei auf den Markt und wird zunächst nur in China, Lateinamerika und Nordafrika angeboten. Der 301 soll etwas billiger als der neue Kleinwagen 208 sein, von dem der deutlich größere 301 die Plattform und aktuelle Motoren übernimmt.

Im ersten vollen Verkaufsjahr 2014 peilt Peugeot nach Picats Worten für die neue Einstiegs-Limousine ein Volumen von 150.000 Einheiten an, womit der 301 nach dem 208 und 308 das drittwichtigste Modell der Marke wäre. Hauptmarkt soll China werden, wo Peugeot das neue Modell ab Ende 2013 auch in seinem Werk Wuhan bauen will. Für alle anderen Absatzmärkte jedoch wird der 301 im spanischen Werk Vigo gefertigt. Hauptgrund für die Entscheidung gegen die Produktion in einem Billiglohnland seien die günstigen Logistikbedingungen in Vigo und der Zugriff auf hoch qualifizierte Lieferanten, sagte Picat.

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