Verkauf von E-Autos in Deutschland soll 2017 um 50 Prozent zulegen

Mit Blick auf neue Modelle und den Ausbau der Ladeinfrastruktur erwartet der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK) in Deutschland einen Sprung beim Absatz von E-Autos. „Wir gehen davon aus, dass der Elektromarkt im Jahr 2017 um 50 Prozent zulegen wird“, sagte VDIK-Präsident Reinhard Zirpel der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.

Für die Plug-in-Hybride sieht der Importeursverband ein Plus von 40 Prozent, ebenso wie für Hybride.

Trotz einer kritischeren Bewertung der Rahmenbedingungen teilt auch der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) die optimistische Prognose für 2017. Bei den Zulassungen rechnet man mit rund 15.000 E-Autos und 55.000 Hybriden, davon 22.000 Plug-ins. ZDK-Präsident Jürgen Karpinski bewertet aber „das Angebot an Fahrzeugen, die durch ein akzeptables Preis-Leistungs-Verhältnis sowie praxisgerechte Reichweite beim Endverbraucher punkten“ als „nach wie vor übersichtlich“, wie er der Automobilwoche sagte.

2016 wurden in Deutschland nur 11.410 Elektroautos zugelassen, im Vergleich zu den 12.363 E-Autos des Jahres 2015 ist dies ein Rückgang trotz der Förderung durch die Umweltprämie um fast acht Prozent.

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