Volkswagen spart 300 Millionen durch künstliche Intelligenz

Volkswagen will durch die Entwicklung künstlicher Intelligenz im unternehmenseigenen Data Lab Millionen einsparen. „Der VW-Konzern hat 300 Millionen Euro Einsparpotenzial beim Data Lab identifiziert“, sagte Barbara Sicher, Geschäftsführerin des Data Lab der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche und ergänzte: „Wir werden an den Euros gemessen, die wir dem Konzern zurück geben“.

Die Aufgabe der 50 Wissenschaftler ist es, durch Algorithmen Arbeitsprozesse für den ganzen VW-Konzern zu optimieren. So wurden Chatbots für den Einkauf entwickelt, sogar die Preisverhandlungen übernimmt der Algorithmus.

Ein anderes Programm passt in Echtzeit Ersatzteilpreise in Märkten so an, dass VW gegenüber anderen Ersatzteillieferanten wettbewerbsfähig ist. „Bislang machen diesen Job Mitarbeiter, die für Bestellungen SAP-Tabellen durchforsten müssen. Das dauert mehrere Stunden und ist Sisyphusarbeit“, betonte IT-Konzernchef Martin Hofmann. Er sieht für den Einsatz künstlicher Intelligenz keinerlei Grenzen: „Wir verfolgen einen humanistischen Ansatz: Die Algorithmen sollen die Mitarbeiter unterstützen, aber nicht ersetzen. Und: Der Mensch bleibt die letzte Instanz“.

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