Werbeausgaben der Autobranche 2013 um mehr als fünf Prozent gesunken

 München – Die Werbeausgaben der Autobranche sind im vergangenen Jahr mit rund 2,2 Milliarden Euro um 5,5 Prozent gegenüber 2012 gesunken. Das ermittelte das Marktforschungsinstitut Nielsen exklusiv für die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Nielsen berechnet dabei die Ausgaben für Print, TV, Hörfunk, Kino, Außenwerbung und Internet. Mit 245,8 Millionen Euro investierte Volkswagen am meisten in Werbung und liegt damit mit großem Abstand vor Daimler (145,5 Mio), Audi (142,7 Mio), Ford (129,7 Mio) und Renault (120,9 Mio).

Die Autobranche zahlte 2013 insgesamt 795,7 Millionen Euro für Werbeplätze im Fernsehen, 5,2 Prozent weniger als 2012. 436,2 Millionen Euro entfielen auf Anzeigen in Zeitungen, 329,6 Millionen Euro auf Online-Werbung, 300,7 Millionen Euro für Anzeigen in Fach- und Publikumszeitschriften.

Mit 34 Millionen Euro Werbebudget war der Ford Fiesta Reklamekönig. Laut Kraftfahrt-Bundesamt wurden von dem Kleinwagen 2013 exakt 45.151 Einheiten zugelassen, jeder Fiesta wurde damit im Schnitt mit 753 Euro beworben.

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