636 Millionen Euro für Autowerbung

 Die Ausgaben der Kfz-Branche in Deutschland für Werbung sind im zweiten Quartal dieses Jahres auf den Rekordwert von 636,4 Millionen Euro gestiegen, 16,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dies ermittelte das Hamburger Marktforschungsunternehmen Nielsen exklusiv für die Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Im ersten Halbjahr 2012 gab die Autobranche 1,18 Milliarden Euro für Werbung aus, ein Zuwachs von 13,7 Prozent.

In die Internet-Werbung wurden im ersten Halbjahr 151,7 Millionen Euro investiert, ein Plus von 52,4 Prozent. Damit sind die Ausgaben für das Netz größer als in Anzeigen in Publikumszeitschriften (142,4 Millionen Euro) und Hörfunk-Spots (151,0). Unangefochten an der Spitze bleibt weiter die TV-Werbung mit 236 Millionen Euro.

Größter Autowerber ist wie schon seit Jahren die Marke Volkswagen, die im zweiten Quartal 64 Millionen Euro investierte, im ersten Halbjahr 123,7 Millionen Euro. An der zweiten Stelle folgt mit großem Abstand Renault. Der Importeur steigerte im ersten Halbjahr seine Ausgaben um 11,5 Prozent auf 76,4 Millionen Euro.

Nielsen analysiert die Investitionen in TV, Radio, Zeitungen, Zeitschriften, Fachzeitschriften, Kino, Außenwerbung sowie Internet. Zum Kfz-Markt werden neben Pkw und Nutzfahrzeugen auch Zweiräder, Reisemobile, Autohandel und -zubehör sowie die Reifenbranche gezählt.

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