Magazin: Energiewende – Jobmotor oder Jobkiller?

Über die Folgen der Energiewende für Wirtschaft und Arbeitsmarkt wird heftig gestritten. Vieles ist noch nicht absehbar – und die Frage, die sich immer wieder stellt, lautet: Sind die erneuerbaren Energien also Jobmotor oder ein Jobkiller?

Beitrag:

350.000 Arbeitsplätze hat die Energiewende geschaffen. Allerdings sind auch Jobs in anderen Industrieen bedroht. Für die Grünen trotzdem ein Erfolg. Dieter Janecek, Wirtschaftsexperte der Bündnisgrünen im Bundestag:

O-Ton: Jetzt kommen wir gerade in so eine Phase, wo Verunsicherung vorherscht. Es hängt auch damit zusammen, dass die Rahmenbedingungen noch nicht stimmen. Deswegen ist es auch ganz wichtig, dass das neue EEG, was jetzt kommt, diese Rahmenbedigungen schafft – damit auch der Jobmotor weiter gehen kann. – Länge 12 sec.

Zu diesen Rahmenbedingungen sollte auch gehören, der deutschen Solarbranche wieder Leben einzuhauchen – nachdem die Billigkonkurrenz sie vom Markt verdrängt hat. Keine leichte Aufgabe, sagt Dr. Hubertus Bardt vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln – und verweist auch auf die Hürden:

O-Ton: Gleichzeitig haben wir natürlich ein Risiko bei etablierten Energieunternehmen, im Braunkohlebergbau, und auch bei den produzierenden energieintensiven Unternehmen, die höhere Kosten zu tragen haben. – Länge 12 sec.

Sven Kramer, Geschäftsführer bei der PEAG-Unternehmensgruppe, sieht in diesem Transformationsprozess deutliche Herausforderungen für die Personaldienstleister. Denn Jobs werden sich rasant verändern.

O-Ton: Dass wir uns sehr genau anschauen müssen, welche Bedarfe denn jetzt entstehen. Das gilt für den Bereich der Häusersanierung, die Zukunftstechnologie der Batterietechnik ist ganz relevant, das Thema Netzausbau der großen Stromtrassen von Nord nach Süd – auch wenn die Bayern das ja nicht so gern möchten – all das sind Themen, wo wir genau schauen müssen, was sind die Bedarfe am Markt, die dort entstehen – und wo finden wir diese Leute. – Länge 20 sec.

Mehr dazu unter PEAG-online.de.

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