Magazin: Flüchtlinge als Rettung für den deutschen Arbeitsmarkt?

Es ist kein Geheimnis – Deutschland wird immer älter, zudem fehlen immer häufiger Fachkräfte. Firmen rufen nach Experten, jedoch tut sich die Politik schwer mit unbürokratischen Lösungen – zum Beispiel bei der Integration von Flüchtlingen. Arbeitsmarktexperten suchen dazu gegenwärtig in Berlin nach Lösungen.

Beitrag:

Eine der Hürden bei der erfolgreichen Integration ist die deutsche Sprache. Mit schnellen und speziellen Kursen sollen potenzielle Arbeitnehmer auf ihre Jobs vorbereitet werden. Dafür muss Geld her, fordert SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi:

O-Ton: Wir machen uns dafür stark, dass wir mehr Finanzmittel bekommen für die notwendigen Sprachkurse. Das ist die erste und wichtige Integrationsleistung, die wir sicherstellen müssen. Und ich hoffe doch sehr, dass Wolfgang Schäuble diese gesellschaftliche Herausforderung höher schätzt als seine schwarze Null. – Länge 16 sec.

Autsch, das ist harter Tobak! Aber ohne Sprache geht es nicht, sagt auch Hans-Peter Klös vom Institut der Deutschen Wirtschaft. Und vor allem: Es muss schnell gehen. Denn Unternehmen suchen händeringend Spezialisten – die entsprechend ausgebildet werden sollen:

O-Ton: Das Thema Qualifizierung und Bildung, betriebliche Ausbildung setzt eine klare Orientierung voraus. Es gibt Lehrjahre, die müssen eingeplant werden. Da muss man Ausbildungspläne machen. Da kann man keine Zeit verlieren. – Länge 11 sec.

Für Arbeitsmarkt-Experten kann hier die Zeitarbeit viel leisten. Noch sind entsprechende Angebote an Flüchtlinge schwierig – dabei ist gerade die Zeitarbeit ein sehr flexibles Instrument zur Integration, sagt Gerd Galonska, Sprecher der Geschäftsführung der PEAG-Holding:

O-Ton: Wir haben in der Zeitarbeit einen relativ hohen Dienstleistungsanteil. Und das ist auch etwas, was bei der Arbeitsmarktintegration in vielen Fällen nicht über klassische Ausbildung gesteuert wird, sondern durch Erprobung. Und damit ist Zeitarbeit ein ideales Feld, das auch anzugehen. – Länge 16 sec.

Mehr dazu unter peag-online.de.

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