O-Ton + Magazin: Arzttermine ohne immense Wartezeiten

Die KKH Kaufmännische Krankenkasse will Versicherten einen besseren Zugang zu Arztterminen ermöglichen und fordert dazu Flexibilität von Ärzten. Besonders in bevölkerungsärmeren Gegenden sei es notwendig, Infrastrukturen zu schaffen und Mediziner zu mehr Mobilität zu animieren.

Ingo Kailuweit, Vorstandschef der KKH Kaufmännische Krankenkasse.

O-Ton: In dieser Infrastruktur ist Montag ein Allgemeinarzt, Dienstag vielleicht ein Facharzt, am Donnerstag ein anderer Facharzt. D.h., dass durchaus die Ärzte flexibel sind, und in den einzelnen Orten ihre Sprechstunden abhalten, um der älteren Bevölkerung, die nicht mehr so reisefähig ist, auch einen Nutzen zu bringen. – Länge 20 sec.

Mehr dazu unter kkh.de.

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Magazin: Arzttermine ohne immense Wartezeiten

Anmoderation: Jeder kennt das entweder aus persönlichem Erleben oder zumindest vom Hörensagen: Arzttermine sind häufig Mangelware. Aber laut Statistik gibt es mehr Mediziner als wir brauchen. Die KKH Kaufmännische Krankenkasse will das Problem angehen und hat die Schwachstellen analysiert. Mehr dazu jetzt.

Beitrag:

Ärzte können ihre Praxis dort eröffnen, wo sie möchten, sagt Ingo Kailuweit, Vorstandschef der KKH Kaufmännische Krankenkasse.

O-Ton: Das hängt damit zusammen, dass jeder Arzt frei entscheiden kann, wo er leben möchte, wo er arbeiten möchte. Und wenn dort ein Sitz zur Verfügung steht – beispielsweise eben in Berlin, in München oder in Hannover – dann entscheidet er sich vermutlich aufgrund der Infrastruktur für diese Städte und nicht für ein Angebot auf dem Lande. – Länge 17 sec.

Unsere fiktive Patientin Eva hat aber auch in der Stadt Probleme mit Facharztterminen:

O-Ton: Da gibt es teilweise auch erhebliche Wartezeiten! – Länge 5 sec.

Hier sind die kassenärztlichen Vereinigungen in der Pflicht, so die Experten. Denn während früher ein niedergelassener Arzt um die 50 Stunden in der Woche seine Praxis geöffnet hatte, ist dies heute längst nicht mehr so:

O-Ton: Und so wie wir auch Mitarbeiter dort einsetzen, wo wir Bedarf haben, so könnte man auch Ärzte einsetzen. Dann ist es aber nicht eine eigene Praxis, dann sind es Beschäftigte der Kassenärztlichen Vereinigung. – Länge 12 sec.

Der Appell des Kassenchefs:

O-Ton: Wir brauchen ein neues Zukunftsmodell, weil mit einem selbständigen Arzt werden wir morgen die Herausforderungen, die da sind, nicht lösen. – Länge 7 sec.

Das Modell beinhaltet mehr Flexibilität. Beispielsweise: An einem Ort wird eine Infrastruktur geschaffen, die verschiedenen Medizinern offen steht, sagt Ingo Kailuweit.

O-Ton: In dieser Infrastruktur ist Montag ein Allgemeinarzt, Dienstag vielleicht ein Facharzt, am Donnerstag ein anderer Facharzt. D.h., dass durchaus die Ärzte flexibel sind, und in den einzelnen Orten ihre Sprechstunden abhalten, um der älteren Bevölkerung, die nicht mehr so reisefähig ist, auch einen Nutzen zu bringen. – Länge 20 sec.

Mehr dazu unter kkh.de.

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