Vermögen: Wirtschaftsexperten warnen vor vorschnellem Handeln

 Berlin – Vor dem Hintergrund der aktuellen Währungsturbulenzen haben Wirtschaftsexperten Verbraucher vor überstürztem Handeln gewarnt. „Vor drei Jahren hat die Kanzlerin gesagt ´Ihr Geld auf dem Sparkonto ist sicher´. Das ist ein politisches Versprechen“, sagte Finanztest-Chefredakteur Hermann-Josef Tenhagen am Montagabend in der Sat.1-Sendung „Eins gegen Eins“ (Ausstrahlung am Montagabend um 23.30 Uhr). Die damals von Kanzlerin Angela Merkel gegebene Garantie von 100.000 Euro auf dem Konto sei inzwischen Gesetzeslage. Dieser Sicherheit gelte nur dann nicht, „wenn man daran glaubt, dass dieser Staat nicht mehr weiter existiert“.
Angesichts des derzeit hohen Goldpreises könne man auch einen Teil seines Vermögens darin anlegen. Allerdings riet Tenhagen von Spekulationen mit dem Edelmetall ab: „Wenn Sie spekulieren, dann ist das wie auf der Galopprennbahn. Entweder Ihr Pferd gewinnt oder Ihr Pferd verliert.“

Der Publizist und Wirtschaftsanwalt Michel Friedman empfahl in der Sat.1-Sendung beim „Sparen für den Notgroschen“ eine Aufteilung des Vermögens: „Je mehr Du verteilst, desto sicherer bist Du, dass Du am Ende irgendetwas hast. Mehr kann ein Mensch übrigens auch nicht erreichen.“ Euro-Skeptikern hielt Friedman entgegen, dass Deutschland von der aktuellen Währungsschwäche durch seine Exporte profitiere, zum anderen liege die Inflation unter drei Prozent.

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