O-Ton: Bei Wildunfällen – lieber nicht ausweichen….

Besonders im Herbst haben Wildunfälle Hochsaison. Der Deutsche Jagdverband erfasste in seiner jüngsten Statistik über 170.000 Wildunfälle pro Jahr, kleinere Tiere werden dabei gar nicht mitgezählt.

Wenn ein Zusammenstoß sich nicht mehr verhindern lässt, dann rät Rechtsanwalt Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft: Lieber nicht ausweichen.

O-Ton: Wenn ich ausweiche, dann muss ich erst einmal nachweisen, dass es ein Wildunfall war. Und das kann ich nicht, wenn das Wild weg ist. Auch mit Zeugen wird das manchmal schwierig. Weil da wird vielleicht gesagt: Nun gut, die Ehefrau bestätigt schon mal, was er gesagt hat. Also ich habe auch schlechte Karten, meinen Schaden wieder zu bekommen, wenn ich nicht nachweisen kann, dass es sich um einen Wildunfall gehandelt hat. Deshalb, wenn man eine Berührung mit einem Wild hat, Fotos machen, Blut- oder Fellreste am Kotflügel nicht sofort entfernen, sondern sichern. Und immer in jedem Fall sofort die Polizei rufen. – Länge 30 sec.

Mehr dazu unter anwaltauskunft.de.

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