O-Ton + Magazin: Mit sicheren Passwörtern die eigenen Daten schützen

Fast die Hälfte der Befragten haben bereits einmal Passwörter mit Kollegen oder Freunden geteilt. 13 Prozent würden dies jederzeit wieder tun. Das ergab eine Umfrage von Kaspersky Lab. Die Sicherheitsexperten empfehlen: Passwörter niemals teilen. Und: Die Anfangsbuchstaben von markanten Zitaten, gepaart mit einigen Sonderzeichen und Zahlen, ergeben ein sicheres Passwort.

Holger Suhl, General Manager bei Kaspersky Lab, empfiehlt zudem: Bleiben Sie bei Passwörtern immer ein bisschen misstrauisch

O-Ton: In der Regel gilt wirklich ein ganz einfacher Satz: Sobald Sie merken oder das Gefühl haben und es ist wirklich nur ein leiser Verdacht – dann wechseln Sie Ihr Passwort. Ein Passwort für jede Anwendung ist grundsätzlich mal ganz schlecht. Wird ein Passwort geknackt, steht auch jede andere Anwendung offen. Von daher: Für jede Anwendung ein sicheres Passwort. – Länge 22 sec.

Ausführlich dazu unter kaspersky.de.

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Magazin: Mit sicheren Passwörtern die eigenen Daten schützen – viele Nutzer verraten lieber ihre Passwörter als sich nackt zu zeigen

Anmoderation: Jeder weiß es (oder sollte es zumindest wissen): Wer im Internet surft, ob mobil oder daheim am Rechner, kann schnell Opfern von Datenspionen werden. Passwörter sollen die Privatsphäre schützen. Und doch gehen viele Nutzer damit leichtfertig um, ergab eine aktuelle Umfrage von Kaspersky Lab.

Beitrag:

Generell sind deutsche Surfer auch gern mal nachlässig unterwegs: Fast die Hälfte der Befragten haben bereits einmal Passwörter mit Kollegen oder Freunden geteilt. 13 Prozent würden dies jederzeit wieder tun. Holger Suhl, General Manager bei Kaspersky Lab:

O-Ton: Mit Passwörtern ist es so wie mit der Unterwäsche: Die wechselt man häufig und teilt sie eigentlich auch nicht. – Länge 6 sec.

Apropos Unterwäsche: 77 Prozent der Befragten in Deutschland fürchten sich mehr davor, nackt in der Öffentlichkeit gesehen zu werden, als ihre Passwörter preisgeben zu müssen.

O-Ton: SFX

Der Tipp der Sicherheitsexperten: Ein gutes Passwort ist lang und besteht neben Buchstaben auch aus Sonderzeichen. So weit, so sicher! Aber wie verhindert man, dass man sich mit einem sicheren Passwort nicht auch selbst aussperrt?

O-Ton: Da gibt es verschiedene Tricks, Eselsbrücken oder Anfangsbuchstaben von einem langen Satz. Und dann an einer gewissen Stelle noch Sonderzeichen, dann wird es ein sehr sicheres Passwort. – Länge 11 sec.

Wir machen die Probe aufs Exempel. Holger Suhl empfiehlt als Beispiel eine Zeile aus dem Erlkönig „Wer reitet so spät durch Nacht und Wind“:

O-Ton: Nehmen Sie davon jeweils den Anfangsbuchstaben W,R,S und dann nach dem dritten Buchstaben ein Sonderzeichen, vielleicht noch ein Umlaut. Und dann am Schluss gerne noch eine Zahl dazu, vielleicht die 24 – dann haben Sie definitiv ein sehr sicheres Passwort. – Länge 14 sec.

Und bei verschiedenen Accounts sollte man natürlich verschiedene Passwörter verwenden. Und immer dran denken: Unterwäsche wechseln über 90 Prozent der Deutschen fast täglich. Aber man würde sie wohl kaum dem Freund oder Freundin leihen – so sollte man es auch den Passwörtern halten. Ausführlich dazu unter kaspersky.de.

Absage xy, Ingolstadt.

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