O-Ton: Schmerzensgeld nach falscher Samenspende

Wenn sich Frauen für eine anonyme Samenspende entscheiden, können sie später bei einer zweiten künstlichen Befruchtung denselben Samenspender vereinbaren. Falls das durch ein Versehen nicht klappt, steht ihnen Schmerzensgeld zu, entschied das Oberlandesgericht Hamm.

Rechtsanwalt Swen Walentowski von der Deutschen Anwaltauskunft:

O-Ton: Unterläuft dem Arzt ein Fehler und er nimmt eine Samenspende eines anderen Samenspenders, dann macht er tatsächlich einen Arztfehler. Und dann hat die Frau, wenn sie gesundheitlich beeinträchtigt ist, beispielsweise weil sie Schuldgefühle den Kindern gegenüber hat, die ja auch Vollgeschwister sein sollten und dadurch vielleicht Depressionen hat, dann hat die Frau einen Schmerzensgeldanspruch gegen den Arzt. Das Gericht hat hier 7.500 Euro zugesprochen. Länge 26 sec.

Mehr dazu unter anwaltauskunft.de.

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