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12Jul/19

Steuerzahlergedenktag: Rein statisch bleiben von jedem verdienten Euro nur 46 Cent

Am Montag/15.7. ist der sogenannte Steuerzahlergedenktag. Ab dann arbeiten die Bürger wieder für die eigene Geldbörse. Rein statistisch gesehen müssen wir 53,7 Prozent von unserem Einkommen an die öffentlichen Kassen abgeben. Damit, so die Berechnungen des Bundes der Steuerzahler, bleiben uns von jedem verdienten Euro nur rund 46 Cent. Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler, über die Kostentreiber:

O-Ton: Natürlich sind das die direkten Steuern, d.h. Einkommensteuer, aber auch die Sozialversicherungsbeiträge. Aber wenn wir bei den indirekten Steuern hinschauen, dann sind wir sehr stark durch die Mehrwertsteuer belastet, aber eben auch die Energiesteuer. Eine Familie zahlt beispielsweise im Monat rund 100 Euro nur für sogenannte Energiesteuern. – 20 sec

Darum die Forderung nach sofortiger Abschaffung des Soli sowie eine Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Langfristig muss eine Einkommensteuerreform für mehr Gerechtigkeit sorgen, so der Bund der Steuerzahler.

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Magazin: 15. Juli ist Steuerzahlergedenktag

Magazin: Steuerzahlergedenktag

Am 15.7./Montag ist der sogenannte Steuerzahlergedenktag. Ab jetzt arbeiten die Bürger wieder für die eigene Geldbörse. Rein statistisch gesehen. Alles, was bisher, also in der ersten Jahreshälfte und sogar darüber hinaus, erwirtschaftet wurde, wurde laut Berechnungen des Bundes der Steuerzahler an den Staat und die Sozialversicherungen abgeführt. Mehr dazu jetzt.

Beitrag:

O-Ton: Insgesamt müssen wir 53,7 Prozent von unserem Einkommen an öffentliche Kassen abgeben. D.h. mehr als die Hälfte führen wir an den Staat ab. – Länge 10 sec.

Reiner Holznagel, Präsident des Bundes der Steuerzahler, nimmt kein Blatt vor den Mund. Die Belastung ist zu hoch, sagt er. Im internationalen Vergleich zahlen wir Deutschen fast am meisten. Franzosen, Niederländer oder Briten werden von ihren Finanzministern deutlich weniger zur Kasse gebeten. Die Kostentreiber bei uns:

O-Ton: Natürlich sind das die direkten Steuern, d.h. Einkommensteuer, aber auch die Sozialversicherungsbeiträge. Aber wenn wir bei den indirekten Steuern hinschauen, dann sind wir sehr stark durch die Mehrwertsteuer belastet, aber eben auch die Energiesteuer. Eine Familie zahlt beispielsweise im Monat rund 100 Euro nur für sogenannte Energiesteuern. – 20 sec

Daneben zahlen wir auch Grundsteuern, Versicherungssteuern, Kaffeesteuern und und und. Und mit dem Rundfunkbeitrag auch eine Quasisteuer. Wir brauchen daher mehr netto vom brutto, so die Forderung von Reiner Holznagel, um den privaten Konsum nicht zu ersticken:

O-Ton: Deswegen wollen wir, dass der Solidaritätszuschlag sofort abgeschafft wird und der Arbeitslosenversicherungsbeitrag auf zwei Prozent gesenkt wird. Das würde bedeuten, dass man mehr für sich arbeitet und weniger lang für den Staat. – Länge 12 sec.

Langfristig muss eine Einkommensteuerreform für mehr Gerechtigkeit sorgen, dass wir wieder weniger als 50 Prozent an die öffentlichen Kassen bezahlen müssen. Mehr dazu unter steuerzahler.de.

Absage.

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23Mai/18

O-Ton: Hartz-IV-Empfänger mit Schweizer Schwarzgeldkonto muss Leistungen zurückzahlen

Ein Hartz-IV-Empfänger mit verschwiegenen Vermögenswerten auf einem Schweizer Konto muss die Grundsicherungsleistungen zurückzahlen. Ein Ehepaar wurde vom Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen verurteilt, insgesamt 175.000 Euro zu erstatten. Weiter

19Sep/17

O-Ton + Kollegengespräch: Lottogewinne muss man nicht versteuern, Gewinne von Pokerturnieren dagegen doch

Es mag etwas paradox klingen, aber gerade Einnahmen, die auf Glück oder Zufall zurückzuführen sind, muss man nicht versteuern. Zu den Spielgewinnen zählten Wettgewinne und Gewinne aus Lotterien. Voraussetzung dafür ist, dass kein Leistungs- und Gegenleistungsverhältnis zwischen dem Spieler und demjenigen besteht, der das Geld zahlt, erläutern Juristen. Weiter

02Mai/17

O-Ton: Reisekosten für Fahrten zum Kind nicht steuerlich absetzbar

Wenn Kinder sehr weit entfernt vom Wohnort der Eltern zur Schule gehen, könne dadurch hohe Reisekosten entstehen. Diese Kosten gehören jedoch zu den typischen Kosten der Lebensführung und können nicht steuerlich geltend gemacht werden, entschied das Finanzgericht Rheinland-Pfalz. Weiter